Bernd Kirsch

Praxis für ganzheitliche Medizin

Begleittherapien

Auf dem Wege zur Heilung kommt es vor, dass spezielle Begleittherapien in Anspruch genommen werden müssen um den Organismus gezielt zu unterstützen. 

Die folgenden Begleittherapien dienen in der Regel dazu, den schwerfällig gewordenen Organismus in seiner Tätigkeit anzuregen oder zu unterstützen. Diese Maßnahmen werden je nach Fall als Stoßtherapien von einigen Tagen durchgeführt (Ausnahme: Rizol-Therapie).

1. Entsäuerungstherapie

Immer mehr Menschen fühlen sich energielos, schlapp, müde und ohne jeglichen Antrieb. Warum ist das so? Die Erklärung liegt in der heutigen proteinreichen Ernährung. 

Eine Übersäuerung des Körpers führt dazu, dass sich die pH-Werte der Flüssigkeiten im Körper verändern. Darunter leidet letztlich der gesamte Stoffwechsel. Viele Stoffwechselfunktionen können in einem sauren Milieu nicht stattfinden. Ein gesunder Organismus benötigt eine zirkadiane Variation des pH-Wertes, also einen je nach Bedarf zwischen sauer und basis schwankenden pH-Wert. Von einem konstant basischen Urin muß genauso abgeraten werden wie von einem konstant sauren, da sonst eine renale Toxin-Eleminierung deutlich erschwert werden würde.

2. Drainage 

Um die Ausleitung anzuregen werden besondere Mittel eingesetzt, die zuvor mittels EAV gemessen wurden. Sind Ausscheidungsorgane wie die Nieren betroffen oder Leber, Milz und Lungen, so werden spezielle Organpräparate für die Behandlung herangezogen. Auch die Bioresonanz kann zu diesem Zwecke erfolgreich eingesetzt werden. Zur Verlaufskontrolle werden die Ausscheidungsorgane in gewissen Abständen mittels EAV nachgemessen. Die Wirksamkeit der Therapie wird schnell aus den verbesserten Messwerten ersichtlich. Auch der Glutathionstoffwechsel ist ein wichtiger Parameter.

3. Rizol-Behandlung

Den Wirkansatz der Ozonide wieder aufgegriffen hat Dr. Gerhard Steidl, Biochemiker an der Universität Erlangen. Er gilt als Erfinder der Rizol-Rezepturen. Hierbei handelt es sich nicht um Fertigarzneimittel, sondern um Apothekenrezepturen, die individuell auf den Patienten abgestimmt werden müssen. Die Rezepturen sind verordnungspflichtig und können vom Apotheker nach vorgegebenen Angaben hergestellt werden. Ihre Anwendung in der Praxis beweist seit vielen Jahren die hemmende oder abtötende Wirkung auf anaerobe Keime. Die dem Rizol in den verschiedenen Rezepturen zugesetzten antibiotischen Wirkstoffe von Minze, Geranium, Wermut, Nelken, Schwarzkümmel, Majoran, Beifuß, Thymian usw. unterstützen und verstärken die Wirkung. 

4. Enzym-Behandlung / Aminsosäuren

Als sogenannte Biokatalysatoren steuern Enzyme wichtige chemische Reaktionen im Organismus.  

Die abbauende Wirkung vieler Enzyme macht man sich bei der Enzymtherapie zunutze, indem krankmachende Substanzen verschiedener Art gespalten und somit zerstört werden können. 

Das körpereigene Protein Glutathion spielt eine zentrale Rolle in vielen Körperprozessen. Es geht im Organismus eine Verbindung mit dem Enzym Peroxidase ein, wodurch das Enzym Glutathion-Peroxidase entsteht, welches nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen in allen
Körperzellen enthalten ist. Es hat dort eine wichtige Funktion in der Zellmembran, regelt den Stoffaustausch der Zelle und schützt sie vor schädlichen Einflüssen.


Glutathion wird mit der Nahrung aufgenommen und aus Glutaminsäure, Cystein und Glycin synthetisiert.
Außer den drei Aminosäuren enthält es auch vier Atome Selen, was die Bedeutung von Selen für die Entgiftung verdeutlicht

5. Darmsanierung

Das Thema der Darmsanierung spielt gerade in der miasmatischen Therapie eine besondere Rolle. Die Dysbiose der Darmflora ist häufig die Ursache für eine unerklärliche Stagnation des Heilungsprozesses. Hier wird durch die Einnahme, zuvor ausgetesteter Darmnosoden, das Ungleichgewicht in der Besiedlung Ihres Darmes behoben. Gerade in unserer Zeit muß man leider konstatieren, dass immer weniger Menschen über einen gesunden Darm verfügen. Gärungsprozesse und Fäulnisbakterien, Schleimhautatrophie sowie zu schwache Peristaltik sind weit verbreitet.

6. Zusammenfassung


Es gibt noch eine Reihe weiterer Maßnahmen, die ich in meiner Praxis als Begleittherapie während der Behandlung einsetze. Orthomolekulare Medizin, Elektrotherapie nach Voll und die Phytotherapie erweitern die bereits oben dargestellte Vielfalt.

Wichtig ist aber dabei immer, dass es sich um gezielte Begleitmaßnahmen handelt, die zu ganz bestimmten Zeiten und für bestimmte Erkrankungen herangezogen werden und nicht zur Dauertherapie geeignet sind. Ziel bleibt immer, die Selbstregulation zu erhalten oder wieder herzustellen.

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               Schnellübersicht

 


Begleittherapien 

-Entsäuerung
-Ausleitung 
-Rizoltherapiel
-Enzymtherapie
-Aminosäuren
-Orthomolekularmedizin
-Elektrotherapie nach Dr. med. Voll

Die oben genannten Begleitmaßnahmen werden individuell und gezielt im Einzelfall eingesetzt und dienen nicht als Dauertherapie!

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